11. Dezember 2016

Thermokomposter – schnell und umweltfreundlich kompostieren

thermokomposter im gartenFakt ist, wer Gras, Laub und Geäst aus dem eigenen Garten kompostiert, tut nicht nur der Umwelt etwas gutes, sondern erzeugt auch wertvollen Boden für Pflanzen und Bäume im eigenen Garten. Doch das Kompostieren in einem üblichen Kompost kann eine ganz schön langwierige Angelegenheit sein und benötigt auch eine Menge Platz. Eine schnelle, effektive und platzsparende Alternative, die von vielen Hobby- und Profigärtnern empfohlen wird ist die Nutzung eines Thermokomposter. Das Prinzip des Thermokomposter, Vorteile und Nachteile, sowie verschiedene Thermokomposter-Modelle im Vergleich stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor. 

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Die aktuell 5 beliebtesten Thermokomposter

Bestseller Nr. 1
Graf 626002 Komposter "Thermo-King"
  • Easy-lock-System ‑ Montage ohne Werkzeug
  • Wind-Fix-Deckelarretierung für Sommer-/Winterbetrieb zur Regulierung der Luftzirkulation sowie zur Windsicherung;
  • ohne Bodengitter
Bestseller Nr. 2
Dehner Thermo Komposter 300 Liter, ca. 80 x 65 x 65 cm, Kunststoff, schwarz/grün
  • 300 Liter Fassungsvermögen
  • Mit Entnahmeklappe
  • Mit praktischer Haltevorichtung für Entnahmeklappe
Bestseller Nr. 3
Thermo Komposter Wetterfest
  • verwandelt Küchen - und Gartenabfälle in fruchtbare Nahrung für alle Pflanzen, verringert ihren Haushaltsabfall durch Recycling
  • einzigartiges Design verbessert die Luftzirkulation und beschleunigt die Kompostierung, leicht zu bedienen, wetterfest
  • optimale Belüftung und wärmespeichernde Wände für schnelle Kompostierung, bequeme Kompostenentnahme
  • Farbe: Schwarz mit einer dunkel-grünen Klappe, Material: Kunststoff, Maße: 61 x 61 x 83 cm
Bestseller Nr. 4
Neudorf 775 Thermokomposter 530 L DuoTherm
  • Wetterfestes und UV-beständiges Kompostsilo mit Recycling-Kunststoff zur schnellen Kompostierung von Küchen- und Gartenabfällen.
  • Die doppelwandige Konstruktion bietet eine hervorragende Wärmedämmung und begünstigt somit den schnellen Kompostierungsprozess.
  • Ideal für mittelgroße und große Gärten. Der Aufbau ist dank Stecksystem sehr einfach.
  • Volumen: 530 l, Maße: 82 x 82 x 115 cm
Bestseller Nr. 5
Juwel 20157 Thermokomposter Aeroquick 890 XXL
  • für alle Küchen- und Gartenabfälle!
  • mit XXL-Fassungsvermögen, ca. 900 Liter Nutzinhalt
  • Hochwertiger und formschöner Komposter
  • Scharnierdeckel mit Schiebegriff zur Windsicherung
  • Abmessung: 107 x 107 x 109 cm

*Letzte Aktualisierung am 11.12.2016 um 04:31 Uhr / Partnerlinks / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Das allgemeine Prinzip der Kompostierung

Im Allgemeinen bezeichnet die Kompostierung einen biologischen Prozess im Rahmen des Nährstoffkreislaufs. Dabei werden leicht verwertbare organische Materialien (Gras, Laub, Geäst etc.) unter dem Einfluss und Mitwirken von Luft / Sauerstoff, Bakterien und Pilzen abgebaut.

Freigesetzt werden in diesem Prozess unter anderem Kohlendioxid und wasserlösliche Mineralstoffe wie Nitrate, Phosphate und Magnesiumverbindungen, diese wirken schließlich wie ein natürlicher Dünger. Ein Zwischenprodukt der Kompostierung ist beispielsweise der Humus.

Kompostierung im Alltag

Als Hobbygärtner oder wenn Sie einen kleinen Garten an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung haben, ist die Kompostierung im kleineren Maßstab in vielen Varianten möglich. Denn schließlich kann das „Endprodukt“ praktisch wiederverwendet werden, da das sogenannte daraus entstehende „Kompostmaterial“ sich optimal zur Verbesserung der Bodeneigenschaften im eigenen Garten eignet und Pflanzen eine ganze Menge wichtiger Mineralstoffe liefert.

Wie kompostiere ich meine Gartenabfälle?

Traditioneller Kompost vs. ThermokomposterDie Eigenkompostierung kann auf zwei grundlegende Art und Weisen erfolgen. Man unterscheidet zwischen der offenen Kompostierung – beispielsweise in Form eines üblichen Komposthaufen und der geschlossenen Kompostierung in einem Thermokomposter, Schnellkomposter oder innerhalb der Wurmkompostierung.

Die offene Kompostierung mit einem Komposthaufen

Möchte man organisches Material aus dem Garten lieber offen in Form eines normalen Komposthaufen kompostieren nutzt man im Grunde ein Kompostierverfahren, wie es auch in einer bäuerlichen Mistanlage der Fall ist.

Dazu zerkleinert man das organische Material wie Gras, Geäst oder Laub möglichst klein und staut dieses Material auf einen Haufen auf. Der Komposthaufen sollte im optimalen Fall nicht höher als ca. 1 Meter bis 1,5 Meter sein, wodurch eventuell relativ viel Platz in der Breite und Länge benötigt wird. Andererseits kann man diesen aber sehr einfach erweitern, sofern mehr organisches Material anfällt.

Die geschlossene Kompostierung in einem Thermokomposter

Wie sich daraus schließen lässt, erfolgt die geschlossene Kompostierung im Gegensatz zur offenen Kompostierung in einem Behältnis. Die Grundform der geschlossenen Kompostierung ist die sogenannte Schnellkompostierung.

Hierzu verwendet man ein geschlossenes Kompostsilo, das beispielsweise im Garten aufgestellt werden kann und aus Metall oder auch Kunststoff besteht. In der Regel ist der Deckel eines solchen Silos abnehmbar. Dort wird das organische Material in den Schnellkomposter eingeführt.

An der Unterseite haben viele Schnellkomposter Schlitze oder Löcher, sodass das Kompostmaterial von unten von hilfreichen Lebewesen besiedelt werden kann, die den Kompostierprozess vorantreiben.

Da der Kompostierprozess in einem geschlossenen Behältnis nur schwer durch Ummengen oder ähnliches beeinflusst werden kann, ist es von Anfang an wichtig, das Kompostiergut möglichst klein zu schneiden und gut zu durchmischen.

Die weiterführende Variante eines Schnellkomposters hingegen ist der Thermokomposter, welcher zusätzlich mit einer wärmedämmenden Schicht ausgestattet ist und die dazu führen soll, dass der Rotteprozess des Kompostierguts auch vorangetrieben wird, wenn die Außentemperaturen sinken. Wichtig bei einem Thermokomposter ist zusätzlich für eine gute Belüftung zu sorgen, sodass der Sauerstoff wirken kann und eine Möglichkeit der Entnahme des Kompostierguts zu haben.

Vorteile und Nachteile des Thermokomposter

Ob sich die Thermokompostierung für die eigenen Belange gut eignet, sollte vorab natürlich abgewägt werden. Die Vorteile haben wir nachfolgend mit einem grünen Plus gekennzeichnet, die Nachteile mit einem roten Minus.

  • + sehr schnelle und effekive Kompostiermethode (ca. 6 bis 8 Wochen)
  • + keine Zugabe von Kalk oder anderen Zusätzen erforderlich
  • + bequemes Befüllen von oben im Stand
  • + ideal für kleinere und größere Grundstücke
  • geschlossenes Behältnis – fixer Platzanteil, keine Erweiterung möglich

Kompost aus dem Thermokomposter

Bei Kunden beliebte Thermokomposter

Die beiden beliebtesten Thermokomposter stammen beide vom Hersteller Neudorff. Das etwas ältere Modell ist der Neudorff Thermokomposter Handy 470 Liter. Das neuer Modell hingegen ist der Neudorff Thermokomposter DuoTherm 530 Liter.

Beide Modelle zeichnen sich durch eine sehr hochwertige Verarbeitung, einfachen Aufbau, sowie stabilen Stand und eine – auch durch Kundenmeinungen beschriebene – wunderbare und schnelle Kompostierung aus.

Thermokomposter im Test

Vor einiger Zeit nahm sich auch die Stiftung Warentest dem Thema der Kompostierung an und testete diverse Modelle an Gartenkompostern und Humusspendern (wie bspw. Schnellkomposter und Thermokomposter auch genannt werden können).

Das Modell, welches damals mit einer der besten Noten (1,9) abschnitt war das Modell Neudorff Thermokomposter Handy 470 Liter. Nachfolgend listen wir Ihnen einige dieser Modelle samt Bewertungen und ihren aktuellen Modellnachfolgern auf.

  1. Neudorff Thermokomposter Handy 470 l (Note 1,9)
  2. Remaplan Maxi-Komposter (Note 2,4) – Nachfolgemodell: Remaplan Thermokomposter Thermoquick Express 600
  3. Juwel Bio 600 Thermokomposter (Note 1,7)
  4. Gloria Thermorapid 570 (Note 2,1)

 

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